Was ist Behindertensport?

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Behindertensport ist zunächst einmal Sport wie jeder andere Sport auch. Er ist im eigentlichen Sinn keine besondere Sportart, denn viele der üblichen Sportarten sind Gegenstand des Behindertensports. Im Vordergrund steht die körperliche Ertüchtigung. Nicht Rekordsucht, sondern Erhaltung und Förderung der verbliebenen Körperfunktionen ist seine Aufgabe.

Dieses Angebot dient auch der Rehabilitation (Rückführung von Behinderten zur groß-möglichen Leistungsfähigkeit) und ist als solches durch Gesetze als Rehabilitationsmittel anerkannt. Der Behindertensport ist als Bewegungstherapie ein hervorragendes Mittel zur Rehabilitation.

Oberster Grundsatz bleibt immer die Gesundung und Förderung des behinderten Menschen.

Der behinderte Mensch lernt mit seiner Behinderung fertig zu werden, sie zu überwinden. Er findet Anerkennung zunächst in der engeren Sportgruppe, dann über den Verein hinaus, wenn er an Wettkämpfen und Spielen aller Art teilnimmt, bis hin zu paralympischen Spielen.

Der Behindertensport ist als Fachverband Mitglied des Deutschen Sportbundes. Beim Behindertensport haben wir es im Grunde mit einer zusätzlichen Unterteilung im Sport zu tun.

Es gibt besondere Wettkämpfe für Kinder; Jugendliche und Erwachsene, nach Altersklassen, Behinderungen (Schadensklassen) und Geschlecht unterteilt. Der Behindertensport hat Wettkampfordnungen erstellt, die den jeweiligen Behinderungen gerecht werden sollen.

Sport für Behinderte bringt den Betroffenen Freude an der Bewegung, am Wettkampf und der Begegnung mit Menschen in der Gemeinschaft.

Deshalb sind auch Angehörige, Freunde, Bekannte in unseren Sportgruppen willkommen.

Die BSG Köln hat z.Zt. 12 fachgerecht ausgebildete Übungsleiter, die durch jährliche Aus- und Fortbildungslehrgänge unseres Landes-Fachverbandes (BSNW) ihre fachlichen Kenntnisse erweitern und vertiefen.

 


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